Zwei tolle Beiträge zu den Dreharbeiten in der SWR-Landesschau

Truppen vor Hachenburg

Die Pest

Redaktion: SWR Redakteur Wolfgang Bartels

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In der Taverne

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Bergfest beim Hagenberg-Filmprojekt

Dreharbeiten verbinden Generationen

Auf Anregung der Hachenburger KulturZeit beauftragte die Stadt Hachenburg Thomas Sonnenschein mit der Realisierung eines Dokumentarfilmes mit gespielten Szenen anlässlich der 700-Jahresfeier der Stadt Hachenburg. „Hagenberg“ heißt der abendfüllende Film in Anlehnung an den überlieferten Namen der mit Hecken bewachsenen Anhöhe, auf dem heute das Schloss steht.  Alle dargestellten Ereignisse hat es tatsächlich gegeben.

Seit Beginn der Dreharbeiten Anfang Mai sind Dutzende von Szenen bespielt worden. (s. u. vorherige Berichterstattung). Seit Pfingsten entstanden zudem viele grandiose Aufnahmen in der Hachenburger Innenstadt, im Hachenburger Schloss, an der Motte in Rotenhain in der Freusburg und sogar in der Altburg in Bundenbach im Hunsrück.

Nachdem majestätische Ritter am Gut Neuhof aufmarschierten, besuchte General Marceau die Stallungen hinter dem Jagdhaus zwischen Alpenrod und Hachenburg. Bei all den verschiedenen Ereignissen verbindet das Projekt die Zusammenarbeit mehrerer Generationen. Vom Kleinkind bis ins hohe Rentenalter sind alle Altersgruppen vertreten.

Ohne die Mitwirkung von Frank Schulz aus Alpenrod, Wolfgang Strauch aus Hahn,  Hubert Zimmermann aus Windeck, der Siegener Gruppe Equites Liberi, des Pferdehofs Rusert aus Hardt, dem Historica-Verein Rotenhain und der Shire-Horse-Connection aus Schönborn wären die vielen benötigten Szenen mit Reitern und Kutschen, Kettenhemden und historischen Requisiten nicht möglich gewesen.

Gedreht wurden unter anderem Ereignisse wie Pest von 1636, Großbrand von 1654, Leben in der Ursiedlung um 1182, Schlossbau 1738 und Stadtrechtsverleihung von 1314.

Das Kamera-Duo Björn und Heinz Scheyer von MSM-Werbung nimmt die Inszenierung von Regisseur und Drehbuchautor Thomas Sonnenschein mit großem Enthusiasmus auf. Oft sind die Anforderungen der Takes so komplex, dass die vorbildliche Mitwirkung des dritten Kameramannes Helmut Brast unentbehrlich geworden ist. Längst ist das Team zusammengewachsen. Nach und nach fügen sich die Szenen zu einem Ganzen zusammen.

49 Seiten des insgesamt 98 Seiten umfassenden Drehbuches sind inzwischen abgedreht. Damit hat die Crew die Hälfte der Dreharbeiten gemeistert. Mehr als 300 Menschen zwischen Köln und Frankfurt standen bereits vor der Kamera. Bis zum Abschluss der Dreharbeiten werden es 500 sein.

Die historisch belegten Personen wurden von den Darstellern mit viel Einfühlungsvermögen zum Leben erweckt. So spielte Peter Schneider als Konrad von Marburg, Katharina Haas als Elisabeth, Brunhilde Schreilechner als ihre Nachfahrin, Philipp Holl als Gottfried, Max Wottschel als Heinrich II., Johann Wendel als Heinrich III., Wolfgang Groos als Johann, Michaela Sonnenschein als Loysa, Stefan Seeberg als Baumeister Rothweil, Andreas als Herr zu Farnrode, Friedrich Wagner als Reimar von Westerburg, Michael Hintz als General Marceau, Jens Geimer als Ernst, Pia Wittelsberger als Ottilie und Patrick Lange als Ludwig der Bayer.

Weitere Rollen übernahmen Sabrina Willard, Volker Runkel, Jörg Borgmann, Fabian Krunkel, Thomas Sonnenschein, Hubert Zimmermann, Miriam Kleber, Tobias und Nicola Klein, Jana Orthey, Martin Fandler, Peter Holl, Jürgen Pfeiffer, Suzann und Mario Kroll,  Günther Mohn, Eckhard Froese, Dominik Olivier, Heinz Scheyer, Frank Schulz, Jenny Bell und Michael Knackmuhs.

Permanente Hilfe für alle anfallenden Aufgaben hinter den Kulissen übernahmen Philipp Velte, Stefan Meissner, Denis Brast, Stefan Wertz, Miriam Kleber, Daniel Schulz, Siegfried Knobe und Stefan Seeberg. Tatkräftig mit angepackt haben Horst Jung, Jana Lisa Fasel, Werner Schneider sowie Suzann Kroll und ihr Team.

Dank für die tollen Fotos am Set gebührt Helmut Kalisch.

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Vier Tage voller Höhepunkte

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Marathon-Dreh mit vielen Höhepunkten

Das Mammut-Filmprojekt „Hagenberg“, das derzeit von Regisseur und Drehbuchautor Thomas Sonnenschein anlässlich der 700-Jahresfeier auf Anregung der Hachenburger KulturZeit und im Auftrag der Stadt Hachenburg produziert wird, geht erfolgreich voran. Nach dem langen Vatertags-Wochenende sind bereits neun Drehtage (von insgesamt 45) geschafft. Der abendfüllende Dokumentarfilm hat sich zum Ziel gesetzt, Stationen der Geschichte Hachenburgs schonungslos aufzuarbeiten und bei der szenischen Rekonstruktion die Schicksale von Menschen in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend spektakulär sind die Dreharbeiten. Jeder einzelne Drehtag hält eine Vielzahl an Überraschungen und Höhepunkten parat. Dafür werden Requisiten und Kostüme aus mehr als acht Jahrhunderten  zusammengetragen. Bis zur völligen Erschöpfung hält das Team konstanten Kurs, längst ist die Gemeinschaftsarbeit von Regisseur Sonnenschein und dem Kamerateam von MSM-Werbung mit Björn und Heinz Scheyer zusammengewachsen. Mit eiserenem Willen findet Ehefrau Michaela Sonnenschein Lösungen für nahezu jedes Problem am Set.

In einer vierspännigen Prunkkutsche von Tanja Klapproth aus Meckenheim über den Schlossberg fahrend ließen sich Clemens Wagner und Jennifer Bell als Nassauer Regenten von den Hachenburgern huldigen. Volker Kämpflein vom Autohaus Kämpflein polierte seinen Wanderer von 1935 auf Hochglanz, um dem „Schurken“ Karl Schütz die Flucht aus Hachenburg zu ermöglichen. Räumlichkeiten für Kostüm und Maske stellten Siegfried Knobe und das Weisse Ross am Alten Markt, das auch einen Teil der Verpflegung übernahm.

Die Motte in Rotenhain bildete die perfekte Kulisse für das mittelalterliche Geschehen und durfte vom Filmteam auf allen Ebenen bespielt werden. Der Historica Verein Rotenhain unterstützte das Projekt darüberhinaus nach all seinen Möglichkeiten. Henker Busso Peus stellte am Vatertag einen Galgen auf, Dieter Kanz machte das Franziskanerkloster am Alten Markt dicht. Peter Benner stellte fehlende Requisiten.

Filmarbeit wird bestimmt durch Koordination und Networking. Hilfe kam entsprechend von mehreren Seiten. Wolfgang Strauch aus Hahn organisierte den Bau eines zentnerschweren Käfigs, in dem die arme Connie Lindemann in der Tränke versenkt wurde. Das Metallgestell wurde von Metallbau Hölzemann eigens für den Film hergestellt und mit einem Tieflader von Frank Schulz vom Gut Neuhof an den Drehort geschafft. Auch die Crew des Neuhofs fiebert kräftig mit – allen voran Dominik Olivier, der am Sonntag mit verlässlicher Präzisionsarbeit die Sicherheit am Set gewährleistete. Schulz übernimmt übrigens die Co-Organisation eines Großteils der Pferdeszenen. Unter anderem wird der Neuhof die geplanten Massenszenen Ende Juni professionell mitkoordinieren. Den Transport von Equipment und Kostümen unterstützten das Autohaus Bergisch und Monika Neufurth. Finanziell wird das Projekt gefördert von der Westerwaldbank. Die Drinks übernahm am Wochenende zu einem Teil Getränke Klöckner.

Neben Dutzenden von Statisten sind an den letzten vier Drehtagen in ihren Charakterrollen aufgegangen Egon Benner, Rosel Kanz, Stefan Meißner, Johann Wendel, Katrin Hermann, Alexander Dernoschek,  Erich Wagner, Rigo und Michael Habrecht, Jürgen Pfeiffer, Peter Holl, Maike Alhäuser und Philipp Velte. Velte übernahm neben vielfachen Aufgaben am Set auch den Kulissenbau einer spätmittelalterlichen Taverne, in der die Mittelaltertanzgruppe aus Montabaur unter der Leitung von Markus Amenda originale Unterhaltung bot.

Hinter der Kamera zeigten besonderen Einsatz in herausragender Weise außer Michaela Sonnenschein, Stefan Seeberg, Simone Kreuzberg, Jana Lisa Fasel, die Geschwister Kleber, Daniel Schulz, Johann Wendel, das Team von mb-Audioline einschließlich Helmut Brast und die ganze Familie Kroll aus Unnau.

Neben unzähligen Details, wie selbstgebackenen Kuchen oder der Leihgabe authentischer Instrumente von Saltarello, sowie der Verfügungstellung der Original-Schützenfahne des Hachenburger Schützenvereins, zeigten besondere Einsatzfreude Minnesänger Ulrich Geffers, Reiter Marcel Grewe und der trainierte Tanzhund von Jolene Baldus. Frisörin Susi Becker vom Salon Figaro übernahm das Hair-Styling.

Einen Super-Job machten auch die Kinder Cosma Christian, Lorena Lindemann und Helen Müller, sowie Steffen Wertz, Schüler vom ev. Gymnasium Bad Marienberg. Als gute Seele des Projektes erweist sich immer mehr Brigitte Schenk, die hinter den Kulissen mit ihrer ausgewogenen Art stets Balsam für das ganze Team  und die Nähnadel für abgetragene Kostüme bereithält..

 

 

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