Happy Birthday Hagenberg

Das Hagenberg-Projekt feiert Geburtstag

Die Legende von Marienstatt

Erinnern Sie sich noch?

Am 4. Mai vergangenen Jahres läuteten die Kirchenglocken in Höchstenbach den Beginn der Dreharbeiten zum Hagenberg-Film ein. Hintergrund ist das bevorstehende Hachenburger Stadtjubiläum im Jahr 2014. Die Hachenburger KulturZeit regte das Filmprojekt bewusst frühzeitig an und bat Thomas Sonnenschein aus Alpenrod ein entsprechendes Exposé zu entwerfen. Im Auftrag der Stadt recherchierte Sonnenschein in Kooperation mit dem Stadtarchiv und schrieb auf Grundlage vieler interessanter Fakten in monatelanger Arbeit ein kompaktes Drehbuch mit insgesamt 147 Szenen.

Michaela Sonnenschein am Set

Andreas Ellert aus Hachenburg übersetzte 40 Seiten Dialoge aus dem Drehbuch in Hachenburger Mundart. Der Geschichtswissenschaftler Dr. Stefan Grathoff, Verfasser der jüngsten Chronik zur Stadtgeschichte, prüfte das Szenario auf historische Richtigkeit und gab mit Begeisterung grünes Licht.

Thomas Sonnenschein und Heinz Scheyer an der Kamera

Sofort lotete Sonnenschein in Zusammenarbeit mit seiner Frau Michaela Sonnenschein mögliche Drehorte aus, holte die notwendigen Drehgenehmigungen ein, besetzte die Stamm-Crew, organisierte Unmengen an Requisiten und castete die Darsteller. Nach intensiven Teambesprechungen, Erstellung des Drehplans und tagelangen Probeterminen mit den wichtigsten Rollen konnten die Dreharbeiten am 4. Mai 2012 endlich starten.

Sebastian Maaßen mit künstlicher Zahnlücke

Kinotauglich soll er werden, der Mix aus Spiel- und Dokumentarfilm, der die Geschichte der Stadt Hachenburg in lebendigen Bildern visualisiert. Dabei werden die Menschen von Einst, ihre Sichtweise der Dinge und ihre Gefühle in den Vordergrund gestellt. Die Besonderheit: Alle Darsteller und die meisten Mitwirkenden dieses Projektes sind mit dem Medium Film bislang gar nicht vertraut. Trotzdem setzt Regisseur Sonnenschein den Anspruch hoch. Mehr als 100 Charaktere, Hunderte von Statisten, 80 Drehorte, 70 Pferde, 12 Kutschen, 10 Oldtimer, Dutzende von Fahnen, Hühner, Schafe, Hunde, Esel, Tanzgruppen, Chöre und Kapellen, dies alles musste bislang logistisch koordiniert und künstlerisch umgesetzt werden, um in dem abendfüllenden Film acht Jahrhunderte zeitgenössisch darzustellen.

Saltamici Tanzgruppe Montabaur

Beginnend mit dem Bau der ehemaligen Burg auf dem Hagenberg – dort wo heute das Renaissance-Schloss mit Hochschule der deutschen Bundesbank steht – erzählt der Film schonungslos auch interessante Fakten aus der Vorgeschichte der Stadt, denn die Geschichte Hachenburgs beginnt nicht erst mit der Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1314.

Das Desaster von 1796

Die Dreharbeiten sorgten für reichlich Gesprächsstoff in der Stadt. Viele Mitwirkende vermissen die gute Stimmung am Set noch immer und würden gerne noch viele Drehtage miterleben. Dabei sind rund 90 Prozent der Szenen im Kasten. Nur noch wenige Drehtage hat sich Regisseur und Drehbuchautor Thomas Sonnenschein für dieses Jahr aufgespart. Umso intensiver kümmert er sich jetzt um den Schnitt und die Gestaltung der visuellen Effekte. Die Szenen werden dabei sortiert und in einzelne Strings zerlegt, die von Kameramann Björn Scheyer vom MSM-Fototeam aus Langenbach b. Bad Marienberg eingefärbt werden. Philipp Velte aus Unnau komponiert sekundengenau passend dazu orchestrale Musik und Stefan Meißner von Mb-Audioline aus Hachenburg gleicht den Tonpegel zwischen Hintergrundgeräuschen und Sprache aus.

Szenenbesprechung vor dem Take

Bild- und Tonschnitt, Retusche, sowie die visuelle Überarbeitung übernimmt Sonnenschein selbst. Hier kann er noch Unterstützung gebrauchen. Wer gute Erfahrung beim Schnitt hat, über ausreichend Zeit verfügt und Lust hat, das Projekt zu unterstützen, sollte sich unbedingt melden (Kontaktformular auf www.hagenberg-film.de).
Gleiches gilt für Requisiten aus der Nachkriegszeit. Insbesondere US-Uniformen aus dem 2. Weltkrieg werden noch dringend benötigt.

Nassau übernimmt Hachenburg: Verlust des Residenzsitzes

Insgesamt 500 Menschen aus drei Bundesländern wirkten an dem Projekt mit, darunter Namen wie Beate Macht, Jens Geimer, Christof Wolf, Karl-Wilhelm Breidenstein, Karl-Josef Mies, Peter Holl, Rainer Krüger, Christoph Mies, Volker Kämpflein, Joachim Menningen oder Pia Wittelsberger.

Wäller Wind im wilden Galopp

Besonders verdient gemacht haben sich für das Projekt unter anderem: Michaela Sonnenschein, Heinz Scheyer, Björn Scheyer, Philipp Velte, Helmut Brast, Dennis Brast, Stefan Meißner, Siegfried Knobe, Daniel Schulz, Helmut Kalisch, Johann Wendel, Wolfgang Kaiser, Karl Christian Schütz, Simone Kreuzberg, Brigitte Schenk, Monika Neufurth, Busso Peus, Dieter Kanz, Frank Schulz, Dr. Manfrid Ehrenwerth, Jana Lisa Fasel, Miriam Kleber, Susanne Kleber, Steffen Wertz, Günther Mohn, Patrick Lange, Wolfgang Strauch, Suzann Kroll, Michelle Kroll, Uwe Jourdain, Max Wottschel, Hubert Zimmermann, Susi Becker, Julika Müller, Siegfried Rusert, Jennifer Herrmann, Wolfgang Groos, Manuela Göbel, Manfred Klöckner, Fabian Krunkel und Egon Benner.

DANKESCHÖN !

Vielen Dank zunächst an Bürgermeister Peter Klöckner und den Hachenburger Stadtrat für das Vertrauen in das Gelingen dieser Filmproduktion.

Vielen Dank an: MSM-Fototeam, Mb-Audioline, Skycam, Hachenburger KulturZeit, Landschaftsmuseum Westerwald, Historica Verein Rotenhain, Gut Neuhof Alpenrod, DJK Freusburg, Hochschule der deutschen Bundesbank, Deutsche Bundesbahn, Nistermühle, Helmut Morell aus Gebardshain, Shire Connection Schönborn, Wäller Wind, Erlebnisse mit Kaltblütern in Wiehl, Trachtenmuseum Westerburg, Zisterzienser Abtei Marienstatt, Schlosskirche Westerburg, Kirche Höchstenbach, Ortsgemeinde Bundenbach, Ortsgemeinde Limbach, Ortsgemeinde Kundert, Jagdhaus Alpenrod, Kleber Design, Brillen Sperling, Gasthaus Zum Weißen Roß, Gasthaus Zur Krone, Klöckner Getränke Nistertal, Brauerei Hachenburg, Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Stockum-Püschen, Kirmesgesellschaft Hachenburg, Kirmesgesellschaft Alpenrod, Saltamici Tanzgruppe Montabaur, Volkstanzgruppe Alpenrod, Bindweider Bergkapelle, MGV Müschenbach, Mühle Langenbach, Equites Liberi Verein, Bäckerei Weber, Pronto Pizza, Pizzeria da Pepe, Backhaus Hehl, Kebabhaus Borak, Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg, Polizeiinspektion Hachenburg, DRK Ortsverein Bad Marienberg

Dank auch den Sponsoren:
Insbesondere der Westerwald Bank und der rhenag, ebenso der Druckerei Hachenburg, Troika, Schäfer Hörgeräte, Robu, desweiteren Juwelier Bonn, Nicoletta Faust-Rabe, DRK Krankenhaus Hachenburg-Altenkirchen, ProLegro, LVM Versicherung, Rehamed Hachenburg, AMB Group, Diplom-Ingenieur Ulrich Pfeiffer, Löwenapotheke, Eiscafe Brustolon, Pro Fashion, Pferdehof Rusert, Kämpf Müschenbach und Bauzentrum Mies.

Bürger anno 1624