September auf dem Hagenberg

Weitere Abschnitte rund um Hachenburg dienten als Filmkulisse

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Hachenburg. Die Dreharbeiten des Hagenberg-Films, der auf Anregung der Hachenburger KulturZeit anlässlich der700-Jahresfeier der Stadt Hachenburg produziert wird, verwandelten auch im September wieder Teile der Stadt in eine Filmkulisse. Dank Genehmigung der Zisterzienser Abtei Marienstatt und der sehr guten Zusammenarbeit mit allen Zuständigkeiten in der Verbandsgemeinde Hachenburg entstanden wieder besonders schöne Panorama-Aufnahmen.   (Direkt zum Trailer)

Unter anderem ritt Siegfried Rusert aus Hardt hoch zu Ross durch das Bachbett der Nister, umrundet von einer Drohne, die von Wolfgang Kaiser von der Firma SkyCam routiniert geflogen wurde. Kaiser reiste extra aus Wolken bei Polch an, um professionelle Kamera-„Fahrten“ zu realisieren, die dem Zuschauer scheinbar unbegrenzte Perspektiven ermöglichen. Als versierter Kamera-Operator wusste sein Assistent Eugen Michailov sofort, worauf es Regisseur Thomas Sonnenschein dabei ankam.

(HIER ein Vorgeschmack auf die Aufnahmen von SkyCam)

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Ebenso beeindruckend ist immer wieder das bildgewaltige Ergebnis der Kamera-Crew vom MSM-Foto-Team. Mit Dolly und Kran rückten Björn und Heinz Scheyer erneut Szene um Szene ins rechte Licht. Für eine Sequenz mit dem Herold Sebastian Maaßen entfernten die Anwohner eines Privathauses in der Herrenstraße bereitwillig die Gardinen aus den Fenstern. Christoph Mies stellte wiederholt das Stroh für die Deko und Sybille Mies spendierte guten Kaffee. Produktionsassistentin Monika Neufurth sprang über ihren Schatten und gesellte sich für einen Tag zu den Statisten. Damit hatten mit einer einzigen Ausnahme bereits alle Mitarbeiter am Set einen kurzen Gastauftritt vor der Kamera.

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Dank der schauspielerischen Leistung von Christian Müller wurde eine Szene von 1946 erfrischend authentisch dargestellt und sorgte am Set für vergnügliche Stimmung. Auch wenn alle über Müllers tolle Capriolen lachen mussten, blieb Filmpartner Alexander Lemmer ganz in seiner Rolle.

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Miriam Kleber aus Langenbach bei Bad Marienberg stellte für diese Szene eigens ein maßstabsgetreues Duplikat des Sayn’schen Löwen auf dem Marktbrunnen her. Um die Ton-Technik und dritte Kamera kümmerten sich wieder Helmut und Denis Brast sowie Stefan Meißner – oft assistiert von Steffen Wertz.

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Zuvor stellten Gerhard Seiler sein Motorrad von 1939 und Frank Krüger seinen LKW von 1940 zur Verfügung, um einen Teil der im Jahre 1945 am Hachenburger Bahnhof agierenden Wehrmacht filmreif zu motorisieren.

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Mit dem Einsatz weiterer Oldtimer unterstützten Gisbert und Doris Söhngen aus Atzelgift das Projekt wie auch Manfred und Gisela Klöckner aus Flögert. Besondere Hilfe kam von Johannes Rattay, Hans Lupp und Christopher Gemenig. Mit besonderer Drehgenehmigung der Deutschen Bahn wurde mit Beteiligung des MGV Müschenbach auch direkt am Bahngleis gedreht.

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Unter anderem gaben KulturZeit-Mitarbeiter Jan Leins, Jonas Isack und Kirmesekel Scott Grodtmann als Kleindarsteller ihr Bestes. Ganz besonders talentiert zeigte sich Aaron Macht, Sohn der Kulturreferentin Beate Macht, in der Rolle eines Schülers von 1914.

Parallel zu den Dreharbeiten nutzte Regisseur und Drehbuchautor Sonnenschein in Begleitung von Philipp Velte, der die Filmmusik komponiert und arrangiert, eine Großveranstaltung auf Gut Neuhof in Alpenrod, um sich nochmals bei allen bisher am Dreh beteiligten Reitern, insbesondere der Shire Horse Connection aus Schönborn und dem Fahrstall Strauch aus Hahn, zu bedanken. Weiteren Dank zollt Sonnenschein nochmals dem Fahrstall von Manuela Goebel und den Show-Profis der Islandpferdefreunde Wäller Wind.

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Dank gilt auch den Sponsoren, die ein solch einmaliges Werk unterstützen. Neben der Stadt als Auftraggeber wird der Film gefördert von den Hauptsponsoren Westerwald Bank und rhenag. Weitere Sponsoren sind die Druckerei Hachenburg und robu. Nebensponsoren sind bislang die Physiopraxis Rabe, die AMB-Gruppe, das DRK Krankenhaus Hachenburg und Bonn Augenoptik-Uhren-Schmuck. Mit Kleinstzuschüssen halfen bisher Pro Fashion, Autohaus Bergisch, Baustoff Mies, Kämpf Müschenbach und der Pferdehof Rusert.

Ein ganz besonderes Dankeschön an die zahlreichen Presseveröffentlichungen, insbesondere beim SWR und – ganz aktuell – bei der Rhein Zeitung